Wir waren 2014 bei KiR:

Füenf
Han's Klaffl
Piet Klocke
Max Uthoff
Philipp Weber
Max Moor
Harry & Jakob

Was hat New York mit einer Waschmaschine und einem Weihnachtsbaum zu tun?

Nachdem Harry & Jakob auf der KiR-Bühne aufgetreten warenb, wussten alle Besucher, was New York mit einer Waschmaschine und einem Weihnachtsbaum zu tun hat. Das beste Poetry-Slam-Duo des Südens hatte es ihnen mit einer perfekten free-stayle-poetry-Einlage erklärt.

Doch der Reihe nach:

 

Die Macher der KiR-Bühne hatten sich mit dem Programm "Siegertypen" auf ein Experiment eingelassen, denn Poetry-Slam gehörte bislang nicht zu den Kunstformen, die das KiR-Publikum goutieren konnte. Dementsprechend zögerlich war die Nachfrage nach dem Abend mit den beiden Wortartisten aus Tübingen, die im vergangenen Jahr für ihre Kunst mit dem Kleinkunstpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet worden waren. Aber am Ende des Tages waren sowohl Publikum als auch Künstler mit einem Abend voller Wortwitz und Absurditäten zufrieden. Harry Kienzler und Jakob Nacken lieferten sich einen verbalen Schlagabtausch ohne Rücksicht auf Verluste gemäß ihrem Motto: "Goethe trifft Schiller. Hirsch trifft Jäger. Comedy trift Poesie. Improvisation trifft Irritation."

 

Bereits mit ihrer gegenseitigen Vorstellung gelang es ihnen, eine tragfähige Brücke zum Publikum zu schlagen. Der eine, Harry, studierte Germanistik und Philosophie, nur um sicher zu gehen, anschließend keinen Job zu finden. Und der andere, Jakob, wurde zu einem Mann wie ein Grashalm auf einer abgemähte Wiese. Klassisch und doch fremd zelebrierten die beiden den Dichterwettkampf zwischen Goethe und Schiller und rammten sich den Wallenstein direkt in ihren Gallenstein. Ihre satirische Ader offenbarten sie mit ihren Reimen über Sankt Nikolaus, der seiner Herkunft nach Türke war und damit eine Figur mit Migrationshintergrund. Die gerappte Version des Gedichtes wandelte sich schließlich in ein Weihnachtslied der ganz besonderen Art, das ebenso ankam wie die Schauerballade vom Hirschen, der den Jäger erlegt.

 

Mit ihrem "Sieger-Workshop" bezogen Harry und Jakob ihr Publikum aktiv ins Programm ein, zeigten ihm wie man die eigene Angst überwinden, zum echten "Siegertypen" werden kann und die Kernbotschaft verinnerlicht: "Es ist nur der ein Superheld, der sich selbst für super hält!" Erstaunt und begeistert waren die Besucher der KiR-Bühne jedoch vor allem über die Improvisationskunst der beiden Künstler. Egal ob es sich um den Small-Talk mit Petra, das Publikumsspiel mit einem Ball, die Wortakrobatik mit Zahlen oder das freie Reimen auf Zuruf handelte - Harry und Jakob überzeugten.

Wie sagte ein junger Zuschauer am Ende des Programms: "Was die mit der Sprache spontan machen ist überwältigend. Das war einfach toll!"

 

 

die Bilder der "Siegertypen":









Fotos: Franz Gerstner

Philipp Webers Empfehlung: "Rheinstetter naturtrüb", das Edel-Gourmet-Wasser direkt aus dem Rhein

Philipp Weber zeigte mit seinem Auftritt auf der KiR-Bühne, dass man auch wichtige, ernsthafte Themen kabarettistisch so aufbereiten kann, damit das Publikum einerseits unterhalten wird und andererseits trotzdem zum Nachdenken kommt. Lachen, lernen, gut unterhalten und gleichzeitig informieren schließen sich nicht aus, was in "Warten auf Merlot" eindrucksvoll bewiesen wurde. So gesehen war Philipp Weber das wohltuende Kontrastprogramm zu Max Uthoff.

 

Der Mann aus Amorbach im Odenwald entpuppte sich als hyperaktiver Turboquassler. Seinen selbst gestellten Auftrag als härtester Verbraucherschützer der Republik  kam er mit Pointen um sich werfend nach. Er echauffierte sich kreischend und quiekend über alle möglichen Zeitgeist-Idiotien, wobei er Red Bull, Bionade und  Nespresso-Kapseln besonders aufs Korn nahm.

Onkel Rudi war sein roter Faden im Programm. Immer wieder zitierte Weber die Weisheiten des trinkfesten Dorfkneipenwirts aus dem Odenwald, dessen heimische Schnapsproben "Blindverkostungen" waren. Bier trinken, so sagt Onkel Rudi, ist gesund, denn acht Halbe ersetzen vitaminmäßig einen Apfel. Und wer Leute mit Tomatensaft quälen will, sollte zur Lufthansa!

 

Philipp Weber, ausgezeichnet mit den wichtigsten Kleinkunstpreisen in Deutschland, überzeugte bei seinem Auftritt in Rheinstetten sein Publikum und zeigte der Großen Kreisstadt außerdem eine neue Einnahmequelle auf. Seine Empfehlung lautete "Rheinstetter naturtrüb", das Edel-Gourmet-Wasser, das direkt aus dem Rhein abgefüllt wird. Denn Wasser ist für den Kabarettisten ein ganz besonderes Gut. Während weltweit Menschen an Wassermangel und verseuchtem Wasser leiden, wird uns bulgarisches Donauwasser zum Lifestyle-Getränk erklärt und im Sternerestaurant das Dessert mit stillem Fidschi-Wasser kredenzt. Bei so viel Verschwendung war Webers Empfehlung, "Rheinstetter naturtrüb" aus Rheinwasser abzufüllen, eine durchaus ernst zu nehmende Geschäftsidee.

 

Überhaupt dieser Trinkwahn und die ständige Frage "Hast du auch genug getrunken?" nervt nicht nur Philipp Weber und lässt ihn antworten: "Ja, ein Bier weniger und ich hätte mir das Bein nicht gebrochen!" Am Wasser, so Weber, könne er erkennen, wie die Menschen sind. Das Rheinstettener Leitungswasser trinkend, stellte er schelmisch fest: "Ihr seid wie euer Wasser. Ein wenig still und vielleicht etwas verkalkt."

 

Mit Blick auf das deutsche Fernsehen schlug er vor in Zukunft Trink- statt Kochshows zu senden und er verwies auf die neueste Marketingidee der Tourismusbranche. Für alle Pilger auf den Jakobsweg gebe es jetzt "Pilgern mit Genuss". Hier könne man die schönsten Weingüter am Jakobsweg besuchen und "einfach die Leber baumeln lassen".

 

Als der Kabarettist den Abend mit einer Zugabe aus seinem Programm "Futter - streng verdaulich" beschloss, war den Besuchern der KiR-Büne klar, dass bei Philipp Weber auf jeden Fall weder Kehlen noch Augen trocken bleiben: schließlich will er nicht nur eine bessere Welt, sondern auch glückliche Menschen, was ihm an diesem Abend vortrefflich gelungen ist.

 

 

Die Bilder des Abends: DURST - Warten auf Merlot









Fotos: Franz Gerstner

"Gegendarstellung" - Geburtsstunde eines neuen Kabarettprogramms

Max Uthoff hat in Rheinstetten erstmals sein neues Programm "Gegendarstellung" vor Publikum gezeigt. Die Besucher der KiR-Bühne wurden so ganz hautnah Zeugen der Geburtsstunde eines neuen Kabarettprogramms.

 

Uthoff-Fans waren zufrieden, denn sie erlebten ihn so, wie sie ihn am liebsten sehen und hören: unheimlich bissig, böse, scharfzüngig, hintergründig und faktensicher. In der Unerbittlichkeit seiner Texte erinnerte er in vielen Passagen an Georg Schramms Dombrowski und die Beschreibung seiner politischen Haltung ließ kein Zweifel aufkommen: Da stand ein linker Pazifist, dessen einzige aber durchaus wirksame Waffe das Wort ist, das er zu seiner "Gegendarstellung" überaus gekonnt einsetzt.

Schon der Beginn des Programms ist eine Provokation, wenn Uthoff den Saal mit einer "Flüstertüte" betritt und auf seinem Weg zur Bühne gefühlte hundert Mal den Satz ins Publikum ruft: "Wer immer wieder laut das selbe sagt, hat recht!", um dann fortzufahren: "Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder. Erleben Sie heute ein Programm ganz ohne Musik!"

 

Bei Max Uthoffs "Gegendarstellung" sieht keine Partei und kein politischer Akteur gut aus, da wird beispielsweise Alexander Dobrint zum "Mastermind der CSU" oder Angela Merkel zur Concierge im Haus Deutschland. Ganz besonders aufs Korn nimmt Uthoff die Rüstungsindustrie, denn "mit dem Argument Arbeitsplätze kann man jeden Unsinn durchsetzen". Allerdings gebe es einen Lichtblick: Nachdem Dirk Niebel seit kurzer Zeit zum Rüstungslobbyisten wurde, ist das die letzte Chance des Pazifismus! Den AfD-Wählern bescheinigt er, sie seien "rote Socken in braunen Stinkstiefeln" und dem technikverrückten deutschen Mann preist er die Vorzüge eines alten VW-Käfers an: Tankuhr und Tacho - mehr Messinstrumente brauche man nicht, um vernünftig Auto fahren zu können. Und zu E-Bike-Besitzern fällt ihm ein, dass sie das Fahrradfahren demonstrieren ohne Fahrrad zu fahren.

 

Bei der Betrachtung der Weltlage und der doch sehr undifferenzierten Darstellung der politischen Situation durch die großen Presseorgane kommt Uthoff zu dem Schluss, dass die Art der Kommentierung bewusst so sei, denn "wer Angst hat, stellt keine Fragen." Für ihn sei "Direkte Demokratie" keine Lösung aller Probleme, denn was bei einer Befragung des Volkes herauskommen kann, könne man schon in der Bibel nachlesen: statt Jesus wird Barabbas gewählt.

 

...die Bilder der Vorpremiere









Fotos:Franz Gerstner

"Hört endlich auf Schnabeltiere zu essen - Verdammt noch mal!"

Piet Klocke und Simone Sonnenschein auf der KiR-Bühne

 

Das war wieder ein Piet Klocke, wie man ihn aus den kurzen Einspielungen aus dem Fernsehen her kennt. In live und zwei Stunden lang. Und nach dem kürzeren ersten Teil dachte der eine oder andere bestimmt, dass hier der Künstler wohl länger ist als das Stück. Doch diese Meinung mussten die Zuschauer nach dem zweiten Teil nach der Pause wohl revidieren. Wie überhaupt der zweite Teil stärker war als der erste. Überraschend war da schon der Beginn, als Simone Sonnenschein als Piet Klocke auf die Bühne kam und die ersten Minuten allein unterhielt und diesen treffend karikierte.

 

Evolution war dann das bestimmende Thema. Über die zentralen evolutionären Schritte vom Einzeller zu Qualle und über den Bernhardiner zur Hummel - die im Übrigen über keinerlei Erfahrung mit dem Zwischengas verfügt - gelangte Piet Klocke zur Rolle der Frau und ihrem Verhältnis zum Mann. Dass sich beide Geschlechter so ideal ergänzen, belegt er am eigenen Beispiel. So würde er sich mit seiner Lebenspartnerin ideal ergänzen, spreche sie doch "immer die zweite Hälfte des Satzes". Und so wie man verzweifelt einen vollständigen deutschen Satz suchte, so suchte man ebenfalls vergebens den roten Faden und fand ihn höchstens in den beiden Pelikanen, die Fräulein Kleinknecht bis zu ihrem sechsten Lebensjahr großzogen. Doch wozu auch? Denn wie formulierte es Piet Klocke in seiner einzigartigen Weise so treffend: "Was interessiert mich das Ziel, wenn es so viele schöne Wege gibt."

 

Und was war das nun mit den Schnabeltieren? Simone Sonnenschein "unterbrach" Piet Klocke nicht nur ständig mit ihren geflüsterten Anmerkungen, sondern auch mit ihren musikalischen Einlagen. Zudem trat sie wiederholt als engagierte Umweltschützerin auf, sei es, um die Windkraft voranzutreiben oder sei es, um eben das Schnabeltier zu retten. Piet Klocke zeigte sich beeindruckt und wir von KiR schließen uns ihm an. Bei uns kommt ab heute auch kein Schnabeltiersalat mehr auf den Tisch. Versprochen!

 

Die Fotos zu Piet Klocke und Simone Sonnenschein












Fotos: Franz Gerstner

Kabarettist Hans Klaffls tiefe Einblicke ins Innenleben des Lukas-Podolski-Gymnasiums

Ein Blick ins Publikum zeigte, das sich mindestens 75 Prozent pädagogisches Fachpersonal, sozusagen die Creme-de-la-creme der Lehrerschaft des südlichen Landkreises Karlsruhe zur Gesamtlehrerkonferenz des Lukas-Podolski-Gymnasiums unter der Leitung von Hans Klaffl im Mörscher Schulzentrum versammelt hatte. Die Veranstaltung, so betonte KiR-Sprecher Christoph Lembach, sei als prophylaktische Therapie gegen das Burn-out-Syndrom anerkannt und werde von der Landesanstalt für Besoldung und Versorgung Baden-Württemberg als beihilfefähig eingestuft.

Bereits bei seinem ersten Gastspiel auf der KiR-Bühne (40 Jahre Ferien) hatte der bayrische Staatskabarettist auf Lebenszeit Hans Klaffl sein Kollegium vorgestellt und auch im zweiten Teil "Restlaufzeit" waren diese altbekannten Pädagogen wieder mit dabei: Sedlmaier, der Schwellendidaktiker und Gregorius, der Altphilologe, der Cicero noch persönlich gekannt hatte, ebenso wie Gütlich, der seit Neuestem an einem mehrstimmigen Tinnitus leidet. Neu dazu gekommen war Hausmeister Grantinger, der zuvor Panzerfahrer bei der Bundeswehr war und so ausgezeichnete Voraussetzungen für den Schulbetrieb vorweisen konnte. Nach der "Konferenz"-Pause demonstrierte er in der Aula des Schulzentrums sein ganzes Können, in dem er dem restlos ausverkauften Saal zeigte, was Disziplin bedeutet und deklarierte: "Der Lehrer ist der natürliche Feind des Hausmeisters", denn diese "Vegetarier brauchen immer eine Extrawurst!"

Immer wieder konnte der neutrale Beobachter feststellen, dass im Publikum Wiedererkennungseffekte durch das Bühnengeschehen ausgelöst wurden und das ständige Lachen und Kichern zeigte, wie nah Hans Klaffl seine Geschichten an der Wirklichkeit baute. Dabei vertiefte der engagiert unterrichtende Kabarettist die Themen Unterrichtsmethodik, Schulwandertag und Zeugnissprache exemplarisch. Die moderne Pädagogik, so Hans Klaffl, sei geprägt durch Versuch und Irrtum. Das sei auch das Grundprinzip der Bildungspolitik des Bildungsministeriums. Als Beispiele nannte er die Einführung von G 8 oder das jetzt moderne intuitive Lernen, das Herantasten an eine Sache. Früher nannte man das schlicht unvorbereiteter Unterricht. Besonders pointiert beschäftigte sich Klaffl mit den modernen Medien in der Schule. Schließlich begann die sogenannte Medienrevolution bereits in den 1970er Jahren mit der Einführung des Kopierers und gipfelt heute in der Power-Point-Präsentation, dem LSD für arme Leute.

Der Wandertag, eines der regelmäßig wiederkehrenden kulturellen Großereignisse einer Schule, habe die Generation der 68er zu Pazifisten gemacht und gleiche heute einer ungewollten aber idealen Kombination aus "Jugend forscht" und "Essen auf Rädern". Die Betrachtungen rund um das unerschöpfliche Thema wurden gekrönt durch einen gigantischen Schulchor, denn aus rund vierhundert Besucherkehlen ertönte voll innerer Anteilnahme das Lied "Das beste an der Schule ist der Wandertag". Mit seinen Einblicken in die Geheimnisse der Zeugnissprache, dem Zeugnisch, öffnete Hans Klaffl insbesondere Eltern die Augen für den tatsächlichen Leistungsstand und das Verhalten ihrer Kinder, doch "wenn der IQ mit der Schuhgröße übereinstimmt", sei auch das hervorragend beschönigende Zeugnisch am Ende seiner Kunst.

Nahezu drei Stunde überzeugte Hans Klaffl durch ein Feuerwerk an Pointen und herzerfrischenden Geschichten aus dem Schulleben. Seine Fans rund um die KiR-Bühne hoffen inständig auf den dritten Teil der Trilogie. Hans Klaffl hat versprochen wiederzukommen. KiR freut sich darauf!

Die Fotos aus Klaffls Gesamtlehrerkonfernz in Rheinstetten






Fotos: Franz Gerstner

Die Füenf machten Bock auf a cappella!

Am Ende ihres Konzerts wurden die Füenf mit stehenden Ovationen ins Schwabenland entlassen, so sehr hatten die badischen Besucher der KiR-Bühne "Bock drauf" die beste a-cappella-Gruppe Süddeutschlands zu hören.

 

 

Wie mit einer Klammer wurde der zweieinhalbstündige Auftritt zusammengehalten vom Titelsong der neuen Tour "Bock drauf!", der sofort den Funken überspringen ließ und Band und Publikum gleichermaßen anstachelte. Dramaturgisch geschickt waren die zwanzig neuen Songs so angeordnet, dass ein echter Spannungsbogen erzeugt wurde und vor der Pause sowie am Ende des Konzerts die ultimativen Raketenstufen mit den beiden Medleys, der Patrick Lindner Parodie und dem Parforceritt durch die Pop-Geschichte, gezündet wurden. Tosender Beifall war garantiert.

 

 

Bei allem Klamauk und aller Albernheit wie beim Schlagerzusammenschnitt, der in der Erkenntnis gipfelte "Eine neue Leber ist wie ein neues Leben", gab es aber auch Texte mit einem gesellschaftspolitisch kritischem Hintergrund. So nahmen die Füenf beispielsweise die Floskeln der Gegenwartskommunikation aufs Korn, mit denen man mit "okay", "hallo" oder "also das geht ja gar nicht" auch mit Menschen kommunizieren kann, die absolut nichts kapieren - "Hallo, wie geil ist das denn?" Oder sie nahmen auf ihre Weise das Verhalten der Deutschen gegenüber Ausländern mit dem Song "Wir nehmen leider nur deutsche Mieter" unter die Lupe und machten sich mit "Und alles nur weil ich ein Piefke bin" über das Denken in Klischees lustig.

 

Eindrucksvoll in der a-cappela-Darbietung war auch das afrikanische Element "Danke Wakambé" und der Werbespot für Bier in China mit seinen choreografischen Teilen oder das Highnoon-Gefecht der beiden Bandmitglieder Pelvis und Little Joe, wer denn nun der bessere Sänger sei. Da war "Das Lied für den Süden", der Song, der für Schwaben und Badener gleichermaßen Gültigkeit besitzt, die perfekte Zugabe für einen gelungenen Abend.

 

Die FÜENF hatten "Bock drauf!"








Fotos: Franz Gerstner